Raumkraut
Raumkraut

Ich
Archiv
Kontakt
Abonnieren
Sex

 
"Yabbadabbadoooo" brüllte Fred, riss sich das Fell vom Leib und rannte mit flatterndem Penis seiner Wilma hinterher, die, ebenfalls nackt und mit hüpfenden Brüsten, durch eine sich ständig wiederholende Kulisse kichernd vor ihm flüchtete.

Auf dem Bett liegend sah ich einige Sekunden zu.

"Oh Kacke..." seufzte ich und zappte weiter "Jetzt haben also auch die Feuersteins ihre Unschuld verloren..."

Ich schaltete die Glotze aus und drehte mich, mit dem Gesicht zur Wand, auf die Seite.

Die Welt versank in Chaos und sie vergeudeten die letzten sieben Tage mit der Anbetung des Götzen Sex.

Frönten der Fleischeslust als ob sie das Wichtigste auf der Welt wäre.

Selbst bisher harmlose Zeichentrickfiguren zwang man in aller Öffentlichkeit zu Dingen, zu unaussprechlichen Dingen, die früher undenkbar gewesen wären.

"Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sowas Pflicht wird." dachte ich und ein entsetztes Schaudern ließ meinen Körper erzittern "Und dann muss man Monat für Monat Nachweise vorlegen. Oder der Blockwart sieht zu und führt Strichlisten."

Angefangen hatte alles ein paar Jahre zuvor, als eine kleine politische Gruppierung auftauchte und Sex in allen Lebenslagen propagierte.

Denn, so argumentierten sie, sexuell befriedigte Menschen sind glücklich, sind weniger aggressiv und Spaß macht es obendrein.

Ihr Zulauf war gewaltig und bald gehörte es zum guten Ton in einem Restaurant zwischen den Gängen einen Quickie auf dem Tisch hinzulegen oder untenrum nackt zur Arbeit zu erscheinen.

Es dauerte nicht lange und die Kirche sprang auf den inzwischen nicht mehr zu stoppenden Zug auf.

Zurück zu Gottes ursprünglichen Plänen, hieß es, und zu paradiesischen Zuständen. Nur weil der Herr durch die falsche Schamhaftigkeit der ersten Menschen gezwungen war umzudenken, kann nicht daran gezweifelt werden, dass er wollte, dass die Menschen nackt und in sexueller Hinsicht ungezwungen wären.

"Wenn Sex zum Gebot wird, wird Widerstand zur Pflicht." murmelte ich.

Aus der Nachbarwohnung drangen kleine spitze Schreie der Frau und ungehemmtes Stöhnen des Mannes herüber.

Ich presste meine Fäuste auf die Ohren.

Irgendwann hatte ich genug. Es war an der Zeit meinen Kreuzzug zu beginnen.

Erfüllt von Wut und Abscheu öffnete ich das Geheimfach in meinem Kleiderschrank und bewaffnete mich.

Dann trat ich die Türe meiner Nachbarn ein, ging ins Schlafzimmer und legte an.

"Ich wünsche euch einen wundervollen Abgang." sagte ich und krümmte meinen am Abzug liegenden Zeigefinger.

Dann verließ ich das Haus und während ich Schuss um Schuss abgab, öffnete sich der Himmel und ein Sonnenstrahl begleitete mich auf meinem langen Weg.

18.1.10 14:21


Affäre


"Nun mach schon..." sagte sie mit belegter Stimme "Los jetzt."

"Meinst du wirklich?" fragte ich, im Grunde noch gar nicht von unserem Plan überzeugt.

"Unbedingt. Es gibt keine andere Lösung."

"Es gibt IMMER eine Alternative. Wir könnten zum Beispiel gemeinsam..."

"Gemeinsam vor ihn treten und unsere Affäre beichten?" fiel sie mir ins Wort "Und du glaubst er würde verständnisvoll nicken und uns alles Glück dieser Welt wünschen?"

"Naja, sowas in der Art." sagte ich mit einem hilflosen Lächeln.

"Wie naiv bist du eigentlich? Wenn du anschließend im Krankenhaus wieder aufwachst wäre es für dich noch harmlos ausgegangen. Ganz zu schweigen davon, was er mir antun würde." sagte sie leise und ein leichtes Zittern lief durch ihren Körper.

Ich ließ meinen Blick über ihren Mann wandern, der zusammengesunken im Sessel saß. Der reichlich geflossene Alkohol hatte ihn in einen tiefen Schlaf geschickt.

Seine mächtigen Muskeln und das brutale Gesicht ließen mich ahnen, dass er wirklich in der Lage wäre, uns verdammt weh zu tun, und ganz bestimmt würde es ihm sogar Spaß machen.

"Also gut..." sagte ich und mein Mund war so trocken, dass meine Zunge am Gaumen klebte.

"Hier, mach es damit..." sagte sie und reichte mir die etwa 30 cm hohe Statue eines Gladiators, deren massiver Sockel aus Marmor ihr die nötige Schwere verlieh "Ich habe dieses DING immer gehasst."

"Also gut..."

Ich holte aus und knallte ihm den Marmorsockel mit aller Kraft auf den Schädel.

Es gab ein hässliches Geräusch und er riss seine Augen auf und griff instinktiv nach mir.

"SCHLAG ZU!" schrie sie und ich ließ die Statue erneut auf seinen Kopf krachen.

"Nochmal...nochmal...nochmal..." kreischte sie und jedes Mal traf ihn ein weiterer Schlag.

Als ich endlich die Figur zu Boden fallen ließ klatschte sie in die Hände und lachte hysterisch auf.

Ich drehte ihm den Rücken zu und setzte mich schwer atmend auf die Tischkante, so dass ich sein zerschmettertes Gesicht nicht ansehen musste.

"Wir haben es getan...wir haben es WIRKLICH getan." sagte sie.

"Ja, wir haben es wirklich getan." nickte ich müde.

"Ich glaube ich muss kotzen." sagte sie plötzlich mit würgender Stimme, hielt sich beide Hände vor den Mund und rannte ins Badezimmer.

Ich holte ein paar Mal tief Luft, denn auch ich bemerkte ein flaues Gefühl in der Magengegend, das sich immer weiter meine Kehle hinauf arbeitete und folgte ihr zum Bad.

Als ich gerade die Klinke drücken wollte, hörte ich ihre ängstlich schluchzende Stimme durch die geschlossene Türe.

"...hat mich belästigt, und als mein Mann mir beistehen wollte, hat er ihn mit einer Bronzefigur erschlagen. Bitte, kommen Sie so schnell es geht, ich habe Angst, dass er auch mir etwas antut. Nein, er weiss nicht, dass ich anrufe. Beeilen Sie sich, bitte..."

Ich schlich zum Wohnzimmer und wartete.

Als sie zurückkam traf mich ihr kalter Blick, der sich augenblicklich wieder in eine Mischung aus Aufregung und geheuchelter Liebe verwandelte.

Langsam ging ich zu ihr.

"Nimm mich in den Arm." flüsterte sie.

"Oh ja, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an." antwortete ich mit harter Stimme und als ich meine Hände um ihren Hals legte, wusste sie, dass ich sie gehört haben musste.
28.12.09 23:02


Psycho


Wenn ich so manchmal in mich hineinhorche könnte ich vor mir selbst davonlaufen.

Vor diesem verkorksten, psychotischen Wesen das in mir steckt und brodelt, gefangen in den rostigen Ketten der Vergangenheit, an denen es zerrt und zieht und das nur darauf wartet sich zu befreien und auszubrechen.

Doch wieviel Sinn macht der Versuch davor zu fliehen?

Also ziehe ich meinen Schlagstock und prügel mit aller Kraft auf diese Kreatur ein bis sie sich in den hintersten Winkel ihres Kerkers zurückzieht und wieder für eine Weile Ruhe gibt.

Und ich sehe im Dämmerlicht rote Augen glühen und mich beobachten und im Kopf dieses Wesens tanzen die Gedanken abstruse Tänze während es zusammengekauert dort hockt und an seinen Fingern leckt und kaut.

Manchmal überkommt mich Mitleid, ich möchte meinen Arm um seine Schultern legen und es aus seinem Verlies hinausführen und es mitnehmen ins Licht und an die Luft.

Aber dann sehe ich wieder den Wahnsinn hinter seinen Augen und die Angst davor, welcher Dinge diese Kreatur fähig ist, lässt mich innehalten und die Mauern die sie umschließen, immer mehr verstärken.

Denn mein Urteil ist längst gefällt und beschlossene Sache.

Lebenslange Dunkelhaft.

Und dennoch wird der Tag kommen...wird der Tag kommen MÜSSEN, an dem ihm Gerechtigkeit widerfahren wird.

Und vielleicht vielleicht vielleicht werde ich dann endlich frei sein.
28.12.09 01:08


Probleme

 
Als ich heute früh erwachte, dachte ich, ich wäre über Nacht gestorben.

Alles um mich herum war stockfinster.

Aber auch als ich meine Augen öffnete half das nicht viel weiter.

Mein Schlafzimmer sah aus, als hätte man einen Weichzeichner drüber gezogen.

Diesig, grau, unscharf, absolut nicht real.

Ich schlurfte ins Bad, erledigte, was man im Bad nunmal morgens so erledigt wenn die Blase drückt und dann starrte ich den fremden Kerl an, der aus dem Spiegel zurückstarrte.

Das war eindeutig nicht ich, der da lautlos seine Lippen bewegte.

Soweit ich mich erinnern konnte, und das war allerdings nichts worauf ich meinen Kopf verwettet hätte, trug ich keine Krawatte als ich zu Bett ging und auch meine Haare waren gewiss nicht blond gewesen.

Mühsam kämpfte ich die aufkommende Panik nieder, zwang mich ein paar Mal tief und ruhig Luft zu holen und suchte in meinem noch viel zu trägen Hirn nach einer harmlos klingenden Erklärung.

Denn meine erste Schlussfolgerung, im Körper eines Fremden aufgewacht zu sein, wollte ich selbst nicht wirklich glauben.

Auch dass der Spiegel irgendeinen Defekt aufwies erschien mir mehr als unwahrscheinlich.

Die Lösung musste woanders liegen.

Und lag sie auch.

Irgendwann bemerkte ich nämlich, dass ich nicht vor dem Spiegel stand, sondern, ich weiss auch nicht wie, auf dem Weg vom Schlafzimmer zum Bad falsch abgebogen war und nun schon die ganze Zeit in den noch ohne Ton laufenden Fernseher starrte.

Für den Augenblick beruhigt, besorgte ich mir einen Kaffee, schlürfte ihn langsam und geräuschvoll und sah dabei total unmotiviert ins Nichts.

Nachdem Kaffee No 1 relativ wirkungslos durch meinen Kopf geschleust war, bemühte ich Madame Senseo ein weiteres Mal und langsam kam Bewegung ins Getriebe, kleine Zahnrädchen trieben größere an, ein Zahnriemen schnurrte und dieses ganze mechanische Gebilde, im Volksmund auch Gehirn genannt, lief auf Hochtouren.

Ich setzte mich in meinem Studierzimmer an den mächtigen Schreibtisch aus seltenem Tropenholz und schrieb eine philosophische Abhandlung über Gottes größte Irrtümer, verfasste einen Artikel für ein astronomisches Fachblatt, in welchem ich die Neutrinoemission des umliegenden Raumquadranten berechnete, analysierte das Gesamtwerk Shakespeares und die restlichen 7 Minuten der für das alles veranschlagten halben Stunde puhlte ich mir Kekskrümel aus dem Bauchnabel.

Und wie ich da gerade so saß und überlegte, ob ich die Krümel essen oder doch lieber wegwerfen soll, drängte sich ein Gedanke, der schon die ganze Zeit an die Türe geklopft hatte, von mir aber nicht eingelassen worden ist, in mein Bewusstsein.

Wenn ich vorhin gar nicht im Bad gewesen bin...

Wo, zum Teufel, habe ich dann hingepinkelt???
27.12.09 17:12


Weihnachtsgeschichte


Müde und durstig lief er den harten Weg zwischen abgeernteten Olivenfeldern entlang.


Er musste sich beeilen, denn die Zeit drängte.

Die Zeichen am Himmel waren eindeutig.

Jupiter, der Stern des babylonischen Gottes Marduk, berührte Saturn, das Sinnbild für den König Israels und gemeinsam standen sie im Sternbild Fische, dem himmlischen Ort des Landes Israel.

Und dann war da dieser neue, helle Stern, der Nacht für Nacht im Osten aufging und den Weg in das Land Zion wies.

Das konnte nichts anderes bedeuten, als dass ein neuer König geboren wird.

Und dieser König konnte niemand anders sein als der Messias.

Er beschattete seine Augen mit der Hand und ließ seinen Blick über das trockene, hügelige Land schweifen.

Es konnte nicht mehr weit sein, er fühlte es mit jeder Faser seiner Seele.

Unbezwingbar war der Drang, der ihn weder ruhen noch rasten ließ, der ihn vorwärts trieb wie einen Zugvogels, der seinen Weg ebenfalls nicht kannte aber dennoch fand.

In seinem Rücken verschwand die Sonne hinter dem Horizont und vor ihm gewann der neue Stern am Himmel immer mehr an Kraft.

Das war die Nacht, deretwegen er die lange, beschwerliche Reise unternommen hatte und die nicht umsonst gewesen sein durfte.

Der Weg führte eine Hügelkette entlang und trotz der nun herrschenden Finsternis sah er zwei Gestalten abseits des Weges einer Höhle zustreben.

Er folgte ihnen und da sie nur langsam vorwärts kamen, hatte er sie bald eingeholt.

Vorsichtig und unhörbar wie ein Schatten, schlich er unbemerkt hinterher und erkannte nun einen alten, bärtigen Mann, der voranschritt und ihm folgte eine junge, hochschwangere Frau.

Sie betraten die Höhle und nachdem die Frau ein Feuer angezündet hatte, setzten sie sich, der Mann zog trockenes Brot aus seiner Tasche und sie verzehrten ihr karges Mahl.

Er war rechtzeitig angekommen und in dieser Nacht würde sich das Schicksal der Welt erfüllen.

Nur noch etwas Geduld musste er haben.

Die Frau lag nun in den Wehen, ihr Keuchen und Stöhnen drang in seine Ohren und als ihr langgezogener Schrei und kurz darauf der Schrei des Neugeborenen ertöne, verließ er diesen nutzlosen Körper und drang in den des erst wenige Augenblicke alten Jungen ein.

Dessen schwache, unschuldige und unwissende Seele konnte ihm keinen Widerstand leisten.

Er verdrängte sie und sie verging für immer wie der flüchtige Hauch eines warmen Geruchs.

Durch seine verschwommenen Augen sah er das Gesicht der Mutter, die Gestalt des Vaters und er fühlte den Stolz des Eroberers in sich.

Ab jetzt würde der Lauf der Welt sich ändern.

Er würde die Menschheit betrügen, aber das würden sie erst in der Schlacht bei Armageddon erfahren.

24.12.09 11:16


Ignorator

 
Ich will jetzt gar nicht erst von dieser sogenannten "weissen Pracht" anfangen, die doch nichts anderes ist als an Kristallisationskeimen angelagertes, gefrorenes Wasser und die hier überall herumliegt.


Aber wie es hier, im Herzen des Ruhrgebiets, so üblich ist, wird sie sich ja relativ schnell in einen grauen Matsch verwandeln und sich damit so gut tarnen, dass sie bei flüchtiger Betrachtung nicht weiter auffällt.

Und bis dahin klappt ja immer noch der alte Trick, wenn mir irgendwas draussen in der Welt nicht gefällt, einfach die Vorhänge zuzuziehen und diese Dinge freundlich aber konsequent zu ignorieren.

Ich finde die Fähigkeit unliebsame Dinge zu ignorieren, oder zu verdrängen wie es unter Klugscheissern auch genannt wird, ist ne tolle Sache.

Um einen herum geht die Welt zugrunde aber da man es nicht in seine bewussten Denkvorgänge integriert, rauscht es einem am Arsch vorbei und ein fröhliches Liedchen pfeifend geht man seiner Wege.

Da bekommt man z.B. einen Brief, der verdammt nach der allerletzten Mahnung der russischen Geldverleihmafia aussieht.

(Erkennbar an den aufgedruckten Messern, Totenköpfen und Grabsteinen)

Aber anstatt jetzt vor Angst zu kreischen wie ein französischer Soldat und sich Sorgen zu machen, dass sie vorbeikommen und einem, zur Anhebung der Zahlungsmoral, den linken Daumen abschneiden, wirft man den Brief auf den Haufen ungeöffneter Post, in dem sich schon alle vorhergehenden Mahnungen befinden und hat ihn 2 Minuten später bereits vergessen.

Und alles ist wieder gut solange man die rosa Scheuklappenbrille hartnäckig auf der Nase behält.

(Apropos Nase...)

Gut, man könnte jetzt einwerfen, es würde das eigene Sichtfeld einschränken und die gewohnten 180 Grad (horizontal) auf 10 Grad reduzieren.

"Na und?" würde ich antworten und den (vielleicht) berechtigten Einwand mit dem Fuß unters Bett schieben (wo sich schon unzählige andere verdrängte Dinge befinden) und augenblicklich vergessen.

Blöderweise ist mir gestern Abend die Fernbedienung der Glotze hinters Bett gefallen und jetzt fehlt mir (ehrlich gesagt) der Mut drunter zu kriechen und das Teil wieder hervor zu fischen.

Denn was dabei zum Vorschein kommen könnte, möchte ich nun wirklich nicht wisse
n…
17.12.09 13:54


Herausragend

"Gute Güte..." dachte ich und starrte auf die Beulen in ihrem Shirt.

Nicht, dass ich jetzt ein Busenfetischist wäre...

aber...

ich konnte nicht anders als an Melonen zu denken und mir die philosophische Frage zu stellen, ob Gott wohl ein paar Möpse machen kann, die so groß sind, dass er selbst sie nicht mehr heben könnte.

Ansonsten werden Brüste total überbewertet.

Als Lieferanten für Nahrungsmittel total aus der Mode gekommen, taugen sie qua-si nur noch als Statussymbole für Ehemänner, die damit zeigen wollen, dass sie genug Kohle haben, um ihrer Holden ein paar XXL-Titten kaufen zu können.

Dabei gilt die alte Regel:

Je größer, desto reicher.

Was dazu führte, dass die Frau von Bill Gates (seit März 2009 wieder reichster Mensch der Welt, falls er nicht inzwischen von einem Inder überholt wurde) zu ihren Implantaten keinen Büstenhalter sondern zwei Büstenträger bekommen hat, zwei bedauerliche Studenten aus Wisconsin, die damit ihr schmales Einkommen aufbessern wollten und jetzt mit Rückgradverkrümmung im Krankenhaus liegen.

Und in den Milliardärsclubs der Welt trägt man an Revers keine Buttons mehr mit seinem Kontostand sondern mit der Körbchengröße seiner Frau(en).

"Wer ist denn der Pleitegeier da vorne?"

"Pleitegeier? Sieh dir mal seinen Button an, er ist ein Tripple-M."

Und dann herrscht nur noch neidvolles Schweigen.

Ich selbst weise natürlich solche Gelüste weit von mir.

Obwohl...

Ok, ich gebe zu...ich warte schon auf den Tag, an dem die Möglichkeiten der Genmanipulation so weit fortgeschritten sind, dass Frauen ein zweites Paar Brüste auf dem Rücken tragen können (aber nicht müssen).

Und dann...aber wirklich erst dann...werde ich vielleicht auch wieder mal Walzer tanzen.
12.12.09 13:52


[erste Seite] [eine Seite zurück]


Designed by Raumkraut

Gratis bloggen bei
myblog.de